Veganes Proteinpulver – Vergleich | HealthyMode

Veganes Proteinpulver Vergleich 2026: Die besten veganen Proteine im Vergleich

Wir trennen Storytelling von Substanz: Protein pro 100 g, Kohlenhydrate/Fett, Proteinquelle (Erbse/Soja/Mehrkomponenten) und Zutaten-Transparenz – damit du ein veganes Setup baust, das in der Praxis wirklich tragfähig bleibt.
Letztes Update:
Vergleichssieger (Protein-Dichte)
The Protein Works Soy Protein 90 Isolate – Produktbild
The Protein Works

Soy Protein 90 Isolate

9.4
Strategie-Check

Wenn du vegan vor allem als Prozess denkst (Makros planbar, wenig Nebenvariablen), ist ein Soja-Isolat der klassische Puristen-Case: hoher Proteinanteil pro 100 g, sehr wenig Fett – operativ stark.

Wichtig in der Praxis: Soja ist für viele ein stabiler Baustein, für manche aber ein Allergen. Wer sensitiv ist, fährt strategisch mit Erbse oder Blends oft stabiler. Business-Logik: die beste Wahl ist die, die du ohne Reibung täglich nutzt.

Labeldaten (pro 100 g)
Energie374 kcal
Protein89 g
Kohlenhydrate3.8 g
Fett1.3 g
Portions-Realität30 g → ~26.7 g Protein
Wissenschaftlich Positiv
  • Sehr hohe Protein-Dichte: „Substanz statt Fülllast“.
  • Niedriges Fett: gute Planbarkeit in Cut-Setups.
  • Single-Source Isolat: klare, simple Vergleichbarkeit.
Kritikpunkte
  • Soja kann allergenrelevant sein – Etikett & Verträglichkeit sind Pflicht.
  • Single-Source ist nicht automatisch „besser“ als ein gutes Blend – Alltag entscheidet.
Geeignet für: maximale Protein-Dichte, Cut-Phasen, Nutzer mit Fokus auf einfache Makro-Steuerung und minimalen Nebenvariablen.
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Allround-Isolat (Erbse)
Bulk Erbsenprotein Isolat – Produktbild
Bulk™

Erbsenprotein Isolat

9.1
Praxis-Logik

Erbsenprotein ist im veganen Segment die traditionelle „Workhorse“-Quelle: neutraler als viele erwarten, oft gut verträglich und als Isolat deutlich protein-dichter als typische Mehrkomponenten-Shakes.

Entscheidend ist die operative Umsetzung: Wer vegane Shakes nicht nur „testen“, sondern standardisieren will, profitiert von klaren Nährwerten pro 100 g und einem Produkt, das ohne große Story auskommt.

Labeldaten (pro 100 g)
Energie394 kcal
Protein80 g
Kohlenhydrate3.0 g
Fett6.0 g
Portions-Realität30 g → ~24.0 g Protein
Wissenschaftlich Positiv
  • Hoher Proteinanteil: effizient im Alltag.
  • Sehr niedrige KH: gut für strikte Makros.
  • Erbse ist für viele eine stabile vegane Basisquelle.
Kritikpunkte
  • Fett ist höher als bei reinen Soja-Isolaten – je nach Ziel relevant.
  • Geschmack/Texturempfinden ist individuell – Routine-Test sinnvoll.
Geeignet für: vegane Standard-Routine, planbare Makros, Nutzer die ein simples Isolat ohne „Blend-Story“ wollen.
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3K-Blend (Balance)
Nutri-Plus Vegan 3K Proteinpulver – Produktbild
Nutri-Plus

Vegan 3K Proteinpulver

8.8
Blend-Design

„3K“ ist typischerweise eine Blend-Logik: mehrere Quellen, um Geschmack, Textur und Aminosäure-Balance in einen praktikablen Alltagsshake zu übersetzen. Das ist Produktentwicklung – kein Zaubertrick.

Vorteil im Business-Sinn: Blends sind häufig compliance-stärker, weil sie sich leichter trinken lassen als extrem „puristische“ Isolate. Wenn du täglich liefern willst, zählt das.

Labeldaten (pro 100 g)
Energie378 kcal
Protein80 g
Kohlenhydrate4.4 g
Fett4.5 g
Portions-Realität30 g → ~24.0 g Protein
Wissenschaftlich Positiv
  • Hohe Protein-Dichte: stark für vegane Kategorie.
  • Blend kann Textur/Alltag verbessern.
  • KH/Fett moderat: gut steuerbar.
Kritikpunkte
  • Blends sind nur so gut wie ihre Zutaten-Transparenz – Label bleibt Pflicht.
  • Geschmack/Verträglichkeit hängt stark an Süßstoffen/Aromen.
Geeignet für: tägliche vegane Shakes, Nutzer die Balance aus Geschmack/Planbarkeit suchen, Standard-Routine im Aufbau & Erhalt.
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3K-Standard (Retail)
nu3 Vegan Protein 3K – Produktbild
nu3

Vegan Protein 3K

8.5
Retail-Logik

Dieses Segment ist klassisch: ein breiter, gut verfügbarer Blend, der die meisten Nutzer abholt. Im Vergleich zählt hier weniger „extreme Reinheit“, sondern verlässliche Routinefähigkeit.

Wichtig ist die Disziplin im Vergleich: Wir bewerten nicht „pro Portion“, sondern pro 100 g – damit du eine saubere, wiederholbare Entscheidungslogik hast.

Labeldaten (pro 100 g)
Energie366 kcal
Protein75 g
Kohlenhydrate5.0 g
Fett4.9 g
Portions-Realität30 g → ~22.5 g Protein
Wissenschaftlich Positiv
  • Solider Proteinanteil für Blend-Kategorie.
  • Moderate KH/Fett: im Alltag gut steuerbar.
  • Gute Option als „Standard-Shake“.
Kritikpunkte
  • Protein-Dichte geringer als Top-Isolate (Soja/Erbse).
  • Blend-typisch: Zutatenliste entscheidet über Verträglichkeit.
Geeignet für: vegane Alltagsshakes, Einsteiger & Fortgeschrittene, Fokus auf solide Werte ohne Extrem-Setup.
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Mainstream-Blend (Taste)
Rocka Nutrition No Whey Pro – Produktbild
Rocka Nutrition

No Whey Pro

8.4
Compliance-Fokus

No Whey Pro ist ein typisches Produkt im „Geschmack + Alltag“-Segment: nicht maximal puristisch, aber darauf ausgelegt, dass Nutzer dranbleiben. Das ist ein legitimer Hebel.

Im Vergleich zählt: Protein/100 g und die Nebenvariablen. Wenn du veganes Protein als KPI steuerst, ist „gut trinkbar“ oft ein stärkerer Faktor als ein theoretisch minimal besseres Etikett.

Labeldaten (pro 100 g, Referenzprofil)
Energie360 kcal
Protein76 g
Kohlenhydrate6.6 g
Fett3.7 g
Portions-Realität30 g → ~22.8 g Protein
Wissenschaftlich Positiv
  • Solide Protein-Dichte für Geschmack-orientiertes Segment.
  • Relativ niedriger Fettwert: gut planbar.
  • Stark, wenn Geschmack deine Routine stabilisiert.
Kritikpunkte
  • Referenzprofil: Werte können je nach Sorte variieren.
  • Blend-/Aromen-Setup: Verträglichkeit ist individuell.
Geeignet für: Nutzer, die vegane Shakes primär über Geschmack in die Routine bringen; Aufbau & Alltag; „dranbleiben“ als Priorität.
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Globaler Allrounder
Optimum Nutrition Gold Standard 100% Plant Based – Produktbild
Optimum Nutrition

Gold Standard 100% Plant Based (EU)

8.3
Marktstandard-Logik

Dieses Produkt ist in der Plant-Kategorie ein „Benchmark“-Name: globales Branding, breite Verfügbarkeit, und ein Setup, das in vielen Routinen einfach funktioniert. Das ist klassische Marktlogik: Stabilität > Experiment.

Für einen sauberen Vergleich bleibt die Regel gleich: pro 100 g prüfen, dann Zutatenliste, dann Preis pro Tag. Die Marke nimmt dir die Entscheidung nicht ab – sie reduziert nur das Risiko von Überraschungen.

Labeldaten (pro 100 g, Referenzwerte)
Energie401 kcal
Protein~76 g
Kohlenhydrate~8.0 g
Fett~7.6 g
Portions-Realität30 g → ~22.8 g Protein
Wissenschaftlich Positiv
  • Solider Proteinanteil: gutes Allround-Setup.
  • Starke Verfügbarkeit/Markenstabilität.
  • Geeignet, wenn du „einfach liefern“ willst.
Kritikpunkte
  • Fett/Kalorien tendenziell höher als bei puristischen Isolaten.
  • Referenzwerte können je nach EU-Variante/Sorte streuen – Etikett bleibt Endkontrolle.
Geeignet für: Einsteiger & Fortgeschrittene, die einen globalen Standard wollen; Alltag & Training; Fokus auf „stabil statt maximal puristisch“.
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DE-Mainstream (Blend)
ESN Vegan Designer Protein – Produktbild
ESN

Vegan Designer Protein (Cinnamon Cereal)

8.2
Praxis-Case

ESN spielt traditionell stark über Geschmack und Routine-Komfort. In der veganen Kategorie ist das relevant, weil viele Nutzer an Textur scheitern. Ein Blend, den du gern trinkst, kann operativ besser sein als ein Isolat, das im Schrank stehen bleibt.

Bewertungskern bleibt old-school: Protein pro 100 g, KH/Fett und Zutatenliste – dann erst die „Story“. Routine schlägt Etikett-Poesie.

Labeldaten (pro 100 g, Referenzprofil)
Energie~385 kcal
Protein~72 g
Kohlenhydrate~5.0 g
Fett~7.0 g
Portions-Realität30 g → ~21.6 g Protein
Wissenschaftlich Positiv
  • Geschmack/Routine-Fokus: häufig bessere Compliance.
  • Proteinanteil solide für Mainstream-Blend.
  • Gut als täglicher „Standard-Shake“ integrierbar.
Kritikpunkte
  • Referenzprofil: je nach Sorte können Werte variieren.
  • Blend-typisch: Zutatenliste entscheidet über Verträglichkeit (Süßstoffe/Verdickung).
Geeignet für: Nutzer mit Fokus auf Geschmack, Alltag & Training, vegane Routine ohne „Puristen“-Anspruch.
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Lean-Blend (Retail)
IronMaxx Vegan Protein Zero Vanilla Dream – Produktbild
IronMaxx

Vegan Protein Zero (Vanilla Dream)

8.1
Zero-Positionierung

„Zero“-Produkte positionieren sich klassisch über die Reduktion von Zucker/Fett und eine einfache Routine-Story. Für den Vergleich heißt das: Wir prüfen, ob die Zahlen diese Positionierung wirklich tragen.

Wenn du vegan als KPI betreibst, ist ein sauberes, leichtes Setup hilfreich – aber nur, wenn du es langfristig nutzt (Geschmack & Verträglichkeit bleiben die echten Gatekeeper).

Labeldaten (pro 100 g, Referenzprofil)
Energie~355 kcal
Protein~82 g
Kohlenhydrate~4.4 g
Fett~3.1 g
Portions-Realität30 g → ~24.6 g Protein
Wissenschaftlich Positiv
  • Hoher Proteinanteil: effizient für vegane Kategorie.
  • Niedriges Fett: gut für Cut/Planbarkeit.
  • Einfaches Alltags-Setup ohne Overengineering.
Kritikpunkte
  • Referenzprofil: Werte können je nach Sorte abweichen.
  • „Zero“ ist kein Qualitätsbeweis – Zutatenliste bleibt entscheidend.
Geeignet für: Cut-Phasen, Nutzer mit Fokus auf hoher Protein-Dichte bei moderaten Nebenvariablen, vegane Standard-Routine.
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Budget-Entry (Blend)
MyProtein Vegane Protein-Mischung – Produktbild
MyProtein

Vegane Protein-Mischung

7.9
Preis-/Skalierungslogik

MyProtein ist im Markt traditionell stark über Preis und Breite. Im veganen Segment heißt das: häufig ein pragmatisches Blend, das viele Nutzer als Einstieg nutzen – skalierbar, aber nicht maximal puristisch.

Vergleichsrelevant: Hier sind die Kohlenhydrate sichtbar höher als bei Isolaten. Das ist kein „Fehler“, sondern eine Kategorie-Entscheidung. Wenn du strikte Makros willst, geh Richtung Isolat. Wenn du Routine über Budget baust, kann es passen.

Labeldaten (pro 100 g, Referenzprofil)
Energie360 kcal
Protein71 g
Kohlenhydrate11 g
Fett2.5 g
Portions-Realität30 g → ~21.3 g Protein
Wissenschaftlich Positiv
  • Solide Proteinbasis für den Einstieg.
  • Niedriges Fett: gut planbar.
  • Typisch gute Verfügbarkeit/Preispositionierung.
Kritikpunkte
  • Relativ hohe Kohlenhydrate: für strikte Cuts weniger effizient.
  • Geschmacks-/Zutaten-Varianten können die Praxis beeinflussen.
Geeignet für: Budget-Routine, Einsteiger, vegane Basisversorgung, Nutzer die Preis/Verfügbarkeit priorisieren.
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Traditionsmarke (Vegan)
Weider Vegan Protein Brownie Chocolate – Produktbild
Weider

Vegan Protein (Brownie Chocolate)

7.8
Klassische Markenlogik

Weider ist traditionell eine etablierte Marke. In der veganen Kategorie bedeutet das oft: ein geschmacksorientiertes Setup, das „funktioniert“, aber nicht zwingend die reinsten Makros liefert.

Das Produkt hat im Vergleich mehr Fett und einen auffälligen Salz-Wert. Für manche ist das irrelevant, für andere ein klarer Steuerungsfaktor. Old-School-Regel: Zahlen zuerst, dann Kaufentscheidung.

Labeldaten (pro 100 g)
Energie399 kcal
Protein71 g
Kohlenhydrate6.0 g
Fett8.7 g
Salz4.1 g
Portions-Realität30 g → ~21.3 g Protein
Wissenschaftlich Positiv
  • Solider Proteinanteil für geschmacksorientiertes Segment.
  • Markenstabilität: für viele ein „sicherer“ Kauf.
  • Alltagstauglich, wenn Geschmack Priorität ist.
Kritikpunkte
  • Höheres Fett: für strikte Makro-Setups weniger effizient.
  • Salz ist auffällig hoch: für salzsensitive Nutzer relevant.
Geeignet für: Geschmack-orientierte vegane Shakes, Alltag & Aufbau, Nutzer die Traditionsmarken bevorzugen.
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Daten-Vergleichstabelle

Diese Tabelle ist bewusst „old-school“: Nährwerte pro 100 g, Proteinquelle/Typ und Transparenz – damit du Entscheidungen wie früher triffst: erst Zahlen, dann Zutaten, dann Praxis. Klick auf eine Zeile springt zur jeweiligen Produktanalyse.

Bild Produkt Proteinquelle / Typ Protein / 100 g KH / 100 g Fett / 100 g Transparenz-Status Preis-Tendenz

Praxis-Ratgeber: Veganes Proteinpulver richtig wählen

0. Methodik: Warum wir bei veganen Proteinen noch strikter auf Fakten gehen

Vegane Proteine sind ein wachsender Markt – und damit ein klassischer Nährboden für Marketing-Versprechen. „Premium Blend“, „Designer Vegan“, „3K“, „Zero“: Das sind Etiketten. Ein seriöser Vergleich folgt deshalb einer bewährten Logik, die im Fitnessbereich seit Jahrzehnten funktioniert: erst Zahlen, dann Zutaten, dann Praxis.

Wir vergleichen Nährwerte pro 100 g (Protein, Kohlenhydrate, Fett – optional Salz) und ordnen die Proteinquelle ein (Soja/Erbse/Mehrkomponenten). Danach geht es um Operabilität: Wie gut lässt sich das Produkt dauerhaft in eine Routine integrieren, ohne dass Verträglichkeit, Geschmack oder Preis dich aus dem Prozess drücken?

Unsere Priorität

Das beste vegane Protein ist das, das du regelmäßig nutzt: planbare Makros, klare Deklaration, gute Verträglichkeit, stabile Routine.

1. Proteinquellen im Vegan-Segment: Erbse, Soja und warum Blends dominieren

Im veganen Markt sind drei Dinge „Standard“: Erbse (oft neutral und alltagstauglich), Soja (häufig sehr protein-dicht) und Mehrkomponenten-Blends (z.B. Erbse/Reis/Sonnenblume), die Geschmack, Textur und Aminosäure-Balance in ein trinkbares Produkt übersetzen sollen.

Traditionell ist das keine Ideologie-Frage, sondern eine Prozessfrage: Wenn du ein Isolat wegen Geschmack nicht nutzt, bringt dir die Reinheit nichts. Wenn du ein Blend wegen Magenstress nicht nutzt, bringt dir der Geschmack nichts. Routine ist die KPI.

Infografik: Vegane Proteinquellen im Überblick – Erbse, Soja und Blends im Vergleich nach Protein-Dichte, KH/Fett und Alltagstauglichkeit.

Abbildung 1: Vegan gewinnt nicht über Buzzwords, sondern über klare Makros und Routine-Fit.

2. Die zentrale Kennzahl bleibt gleich: Protein pro 100 g (nicht „pro Scoop“)

Viele Produkte bauen ihre Story über „pro Portion“. Das ist steuerbar und damit marketing-anfällig: 25 g Scoop, 30 g Scoop, 35 g Scoop – die Vergleichbarkeit bricht. Ein datenbasierter Vergleich arbeitet daher mit dem neutralen Standard: pro 100 g.

Du kontrollierst damit zwei Dinge gleichzeitig: (1) Wie viel deines Budgets in Protein geht, und (2) wie viel Kohlenhydrate/Fett „nebenbei“ kommt. Das ist besonders relevant, wenn du vegan auf Planbarkeit setzt (Cut, Aufbau, Gewicht halten).

Operative Checkliste (Vegan)

1) Protein/100 g, 2) KH/100 g, 3) Fett/100 g, 4) Proteinquelle(n), 5) Zutatenliste (Süßstoffe/Verdickung), 6) Preis pro Tag, 7) Verträglichkeit.

3. Warum Blends sinnvoll sein können: Praxis schlägt „Purismus“

Mehrkomponenten-Proteine existieren, weil die Praxis hart ist: Textur, Geschmack und Verträglichkeit entscheiden. Viele Nutzer scheitern an „sandigen“ Shakes – Blends versuchen das zu lösen.

Traditioneller Ansatz: Wenn du ein Produkt über Monate nutzen willst, darf es nicht jeden Tag wie ein Pflichtprogramm wirken. Ein Blend, der besser schmeckt und dich konstant hält, liefert oft mehr ROI als ein minimal besseres Isolat, das du sporadisch kaufst.

Infografik: Label-Leselogik für vegane Proteinpulver – pro 100 g prüfen, Proteinquelle einordnen, Zutatenliste filtern.

Abbildung 2: Veganes Protein ist kein Rätsel – wenn du die Label-Logik konsequent anwendest.

4. Verträglichkeit: Der häufigste Grund, warum vegane Routinen scheitern

Der Markt diskutiert gern Aminosäure-Theorie – die meisten Routinen scheitern aber am Bauch oder am Geschmack. Typische Trigger sind Süßstoffe, Verdickungsmittel oder persönliche Empfindlichkeiten gegenüber einzelnen Rohstoffen (z.B. Soja).

Operativer Ansatz (wie früher): einfach starten. Wenn du sensibel bist, teste erst eine simpler formulierte Variante, erhöhe die Portion schrittweise und wechsle die Quelle (Erbse ↔ Soja ↔ Blend), statt die Routine komplett abzubrechen.

5. Timing & Anwendung: Vegan-Protein als Prozessbaustein, nicht als „Event“

Proteinpulver – vegan oder nicht – ist ein Werkzeug. Der Hebel ist die Tagesgesamtmenge und die Konsistenz über Monate. Post-Workout ist oft praktisch, weil es planbar ist. Entscheidend ist: du triffst deinen Bedarf zuverlässig.

In der Praxis funktioniert ein Fixpunkt: 1 Shake pro Tag als Standard-Element. Der Rest über normale Mahlzeiten. Das ist skalierbar, messbar und reduziert Abhängigkeit von perfektem Timing.

Infografik: Entscheidungs-Matrix für veganes Proteinpulver – Isolat vs Blend, Cut vs Alltag, Verträglichkeit als Gatekeeper.

Abbildung 3: Die richtige Wahl ist die, die deine Routine stabilisiert – nicht die, die auf dem Papier am „reinsten“ wirkt.

6. Entscheidungslogik (Kurzform): Was passt zu welchem Ziel?

Wenn du traditionell sauber entscheidest, ist es simpel: Isolate (Soja/Erbse) für maximale Protein-Dichte und striktere Makros. Blends für Geschmack, Textur und Alltagstauglichkeit. Und immer: Verträglichkeit als Gatekeeper – ohne Routine keine Ergebnisse.

Traditionell bewährter Ansatz

Erst stabile Basis (Isolat oder Blend passend zu deinem Ziel), dann Optimierung über Verträglichkeit, Geschmack und Kosten pro Tag.

Häufige Fragen & Mythen (FAQ)

1. Ist veganes Protein automatisch schlechter als Whey?

Nein. Entscheidend ist, ob du deinen Proteinbedarf zuverlässig erreichst. Gute vegane Isolate/Blends können operativ sehr stark sein – solange Deklaration und Praxis stimmen.

2. Was bedeutet 3K bei veganen Proteinen?

Meist Mehrkomponenten: mehrere Proteinquellen, um Geschmack, Textur und Alltagstauglichkeit zu balancieren. Nicht automatisch besser – aber oft routinetauglicher.

3. Welche Kennzahl ist am wichtigsten?

Protein pro 100 g. Danach Kohlenhydrate/Fett und die Zutatenliste. Portionsangaben sind zu leicht manipulierbar.

4. Warum bekomme ich von manchen veganen Proteinen Bauchprobleme?

Häufige Ursachen sind Süßstoffe, Verdickungsmittel oder individuelle Empfindlichkeiten (z.B. Soja). Lösung: Rezeptur simplifizieren, Sorte wechseln, Portion schrittweise aufbauen.

5. Muss ich Protein direkt nach dem Training trinken?

Timing ist zweitrangig gegenüber der Tagesgesamtmenge. Post-Workout ist vor allem ein praktischer Fixpunkt, kein Muss.

6. Ist vegan immer laktosefrei und allergenfrei?

Laktosefrei: typischerweise ja. Allergenfrei: nein. Soja kann allergenrelevant sein – Etikett bleibt Pflicht.

7. Isolat oder Blend – was soll ich nehmen?

Isolat, wenn du maximale Protein-Dichte und strikte Makros willst. Blend, wenn Geschmack/Textur und tägliche Compliance dein Haupthebel sind.

8. Worauf sollte ich beim Kauf als erstes achten?

Auf transparente Nährwerte pro 100 g und eine Zutatenliste, die du verstehst. Das ist die Basis für eine saubere Entscheidung.

Lukas Bergmann (Redaktionspseudonym) – Autorprofil
Lukas Bergmann
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Ich bin kein Arzt und kein Ernährungswissenschaftler. Ich bin ein Sportler, der frustriert war von intransparentem Marketing. Alles, was ich hier schreibe, basiert auf Recherche in Primärquellen und einem klaren Kriterien-Framework. Ziel ist eine Entscheidungsgrundlage, die im Alltag funktioniert.

Hinweis zur Transparenz: „Lukas Bergmann“ ist ein Redaktionspseudonym. Aus Datenschutzgründen nutzt HealthyMode bei privaten Autoren Pseudonyme; die inhaltliche Qualitätssicherung erfolgt durch die Unabhängige Redaktion.

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